Wir befinden uns jetzt in der Höhe von Krakviken und machen
einen schlimmen, typischen Anfängerfehler. Der Lelang ändert
hier seine Richtung von Nord auf Nord-West. Um die Abzweigung
nach Gustavsfors leichter zu finden, paddeln wir gleichzeitig
an das Ostufer. Jetzt kommen Wind und Wellen mit voller Wucht
genau von der Seite. Wären wir am Westufer geblieben, hätte
uns dessen Ufer vor Wind und Wellen weitgehend geschützt.

Hätte der Hund nicht geschissen, hätte
er einen Hasen gefangen, lautet auch eine Erkenntnis. Wir sind am
Ostufer und fühlen uns nicht wohl. Die Wellen sind zu hoch,
das Ufer zu steil und felsig um an Land zu gehen. Wir haben Angst
vor einer Kenterung und versuchen die Wellen in einem spitzen Winkel
abzureiten. Dabei entfernen wir uns vom Ufer, was die Sache auch
nicht angenehmer macht. Wir fallen ab und lassen uns von Wind und
Wellen zurück Richtung Ufer schieben. Diese Vorgehensweise
immer wiederholend erreichen wir, auch mit etwas Glück, eine
einsame Insel, in deren Schutz angelandet wird.
Wir hängen unsere Klamotten zum trocknen in den
Wind und suchen einen geschützten und damit auch warmen Platz
zum Kaffee kochen. Dazu gibt es Scharzbrot mit Thunfisch aus der
Dose, da unsere Angelversuche bisher erfolglos geblieben sind.
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